Lieber reich und gesund als arm und krank
In einer groß angelegten Studie hat man in Großbritannien herausgefunden, dass mit dem Größerwerden der Einkommensschere auch die Unterschiede in der Lebenserwartung wachsen. Tatsächlich sind diese Unterschiede heute etwa mit denen von vor 100 Jahren - also zu Zeiten Königin Victorias - vergleichbar.
Die Ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung verdienen 3 % des Einkommens, während sich die reichsten zehn Prozent von 47 % des Gesamtreichtums auf 54% verbesserten. Gleichzeitig haben die Ärmsten eine um bis zu 11 Jahre geringere Lebenserwartung als die Reichen.
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Ärztemangel droht
Dieser Mangel macht sich bisher vor allem auf dem Land bemerkbar. Wie sicher jeder nachvollziehen kann, der schon einmal einen medizinischen Spezialisten benötigte und keine langen Anfahrtswege in die nächst- oder übernächst größere Stadt auf sich nehmen wollte.
In dem Maßnahmenkatalog, der Vorschläge unterbreitet, wie diesem seit Jahren befürchteten Trend entgegengesteuert werden kann, finden sich Punkte wie Kinderbetreuung für medizinisches Personal, Anreizprogramme um die Zahl der Studienabbrecher in Heilberufen zu senken, sowie flexiblere Arbeitszeitmodelle.
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Alternativen zur Nadel
Nicht nur für Nadelphobiker sind Spritzen ein Gräuel. Eine Menge Menschen könnten von Alternativen zur Nadel profitieren. Spritzen sind - gerade für Kinder - sehr unangenehm, oft lassen sich Wirkstoffe nur sehr mühsam gezielt da anbringen wo sie hinsollen (z.B. bei arthritischen Gelenkschmerzen) und der tägliche Gebrauch, etwa bei an Insulin gebundenen Diabetikern, hinterlässt seine Spuren am Körper.
Injektion ohne Pieken könnte vielen Patienten unnötige Schmerzen ersparen. Schon deshalb ist die marktreife Entwicklung einer Alternative zur Nadel ein Riesenfortschritt, auf den eigentlich alle hinarbeiten sollten.
Man wünscht sich direkt die StarTrek-Medizin mit den 'Hyposprays': eben angesetzt, Taste gedrückt, und schon ist das Medikament durch die Haut an dem Platz wo es hinsoll. Tatsächlich gibt es eine solche Technik. Studenten aus Berkeley haben mit dem MicroJet einen 'needlefree device' für die Medizin entwickelt. Schwierigkeiten gibt es noch bei den unterschiedlichen Hautdicken von Patienten, an die das Gerät angepasst werden muss.
Weitaus problematischer dürfte es allerdings sein, die Alternative zur Spritze auf dem Markt zu etablieren - zum einen sind Patienten in westlichen Ländern anscheinend spritzengläubig, zum anderen steht auch für die Hersteller der entsprechenden Technik - Milliarden Einwegspritzen - ein nicht unbeträchtlicher Umsatz auf dem Spiel. Tatsache ist, dass nadelfreie Techniken schon längst hätten entwickelt sein können, die entsprechende Forschung aber kaum Niederschlag in der Praxis gefunden hat - warum nur?
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Sie haben einen Helferkomplex? - Dann sind Sie hier richtig!
Eine vernünftige Ausbildung ist wichtig!
Eine Weisheit die sicherlich jeder schon einmal gehört hat und kennt. Nach einer schon abgeschlossenen Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation und zwei Jahre arbeiten in dem Beruf, hatte ich die Nase voll von Telefondienst, Papierkram und Rechnungswesen. Und was bot sich besser an nach meinem Umzug nach Lübeck, als noch mal neu anzufangen. Also wurden schnell Bewerbungen für die Ausbildung als "Gesundheits- und Krankenpflegerin" an die 3 Hauptkliniken in Lübeck verschickt.
Ich dachte, ich könnte froh sein, wenn mich eine der Kliniken für ein Vorstellungsgespräch einladen würde - die Erfahrungen in der Bürobranche hatten mich geprägt. Aber nein - in allen drei Kliniken erhielt ich die Chance mich vorzustellen.
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Akupunktur ist wirksam
Bis vor einigen Jahren wurde einer Behandlung durch Akupunktur noch großes Misstrauen entgegen gebracht. Eine von der Techniker Krankenkasse in Auftrag gegebene Studie bestätigt aber nun die Wirksamkeit der Behandlung. Wissenschaftler der Berliner Charité haben über drei Millionen Akupunktur-Behandlungen ausgewertet. Nicht nur der Erfolg bei der Behandlung war sehr gut, sondern auch die Kosten-Nutzen-Analyse konnte gut mit anerkannten medizinischen Verfahren mithalten.
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TV-Tipp: arte Themenabend Schlaf
Heute abend um 20:40 Uhr widmet sich arte einen Themenabend lang dem Thema Schlaf.
Schlafen, nichts als Schlafen
Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir schlafen? Und warum finden soviele Menschen nachts keine Ruhe? Diesen Fragen und Rätseln geht der Themenabend in zwei Dokumentationen nach: mit der bereits mehrfach ausgezeichneten Dokumentation "Schlaf - Rätsel der Nacht" Über die Wissenschaft vom Schlaf und mit "Bittere Pillen", einer Reportage über Schlafmittel.
Alle Infos zum Themenabend unter http://www.arte-tv.com/de/geschichte-gesellschaft/schlaf/826706.html
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Schon gewusst? Transsexualität ist in!
Ich hatte zugesagt, einen guten Freund zur Niederlassung der Barmer Ersatzkasse zu begleiten, zu der man ihn - quasi - hinzitiert hatte. (Aber natürlich meint man das alles nur nett.) Besagter Freund steht kurz vor einer geschlechtsangleichenden Operation, oder würde gerne kurz davor stehen.
Die Gutachten, die Vater Staat zur Vornamensä¤nderung benötigt, sind erstellt, ein Alltagstest erfolgt seit 5 (sic!) Jahren, eine Hormontherapie seit 3 Jahren. Sein Geburtsgeschlecht ist für jemanden, der ihm gegenübersteht schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu erkennen, es sei denn, man beginnt an Stellen zu suchen, wo neugierige Nasen nichts verloren haben. Und dieses Manko sollte die fällige OP ein für alle Mal beseitigen.
Doch ist es eine Sache, den Staat mitsamt seinem bürokratischen Apparat zu überzeugen und eine andere, das selbe bei einer Krankenkasse zu tun, die ihre Drachenpranke auf dem Geldtopf stehen hat, aus dem die OP finanziert werden muß.
Wir kamen also dort an und wurden von einer Sachbearbeiterin abgeholt, auf deren Lätzchen schon deutlich 'Ich habe hier keine Entscheidungen zu treffen, schon gar keine wichtigen.' zu lesen war und zu ihrem Chef, dem Chef der Niederlassung, gebracht...
Schon die Samurai putzten Zähne
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Die Sendung mit der Ratte - Krankenkassen
Was ist eigentlich eine Krankenkasse?
Wißt Ihr nicht? Macht nix. Erklär' ich Euch...
Früher, und früher heisst vor Beginn des letzten Jahrhunderts, da ging es den Leuten, wenn sie krank waren, nicht wirklich gut. Wenn sie zuhause bleiben mussten, bekamen sie kein Geld mehr, und mussten auch noch den Arzt bezahlen.
Das heisst: einen Arzt bezahlten nur die, die ihn sich leisten konnten. Die anderen gingen zum Apotheker, zur Kräuterfrau, oder starben einfach so.
Dann kam der Onkel Bismarck. Der wollte nicht, das die Sozen zuviel Wähler bekamen, und hat deshalb die Sozialversicherungen eingeführt. Nun starben den Sozis die Wähler zwar nicht mehr dauernd weg, aber sie fanden das alles auch gar nicht mehr so schlimm, und sie versuchten nicht mehr, dem König sein Häuschen unterm Hintern anzuzünden...
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US-Teenager: Schmerzmittel statt Ecstasy

USA TODAY berichtet in zwei Artikeln unter den Tiiteln "Ecstasy use down" bzw. "Teen Prescription Drug abuse up", dass amerikanische Teenager nach neuesten Erkenntnissen immer weniger Ecstasy nehmen und statt dessen zu verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln wie Vicodin greifen. An diese Mittel ist einfacher heranzukommen, nicht selten im Medizinschränkchen der Eltern, oder über Webservices, die die Medikamente nicht selten illegal ohne Rezept und Altersnachweis verschicken.
"Generation Rx has arrived". (Rx steht hier für "Rezept" )
Etwa 18 % der Jugendlichen (das entspricht 4,3 Millionen) haben schon Erfahrungen mit Vicodin, dem wohl bekanntesten Opiat Amerikas, etwa 9 % haben rezeptfreie (OTC) Hustensirups benutzt, um high zu werden. Dagegen sank die Zahl der Marihuanaverwender von stattlichen 42 % vor knapp 6 Jahren auf 37 % heute; Ecstasy sank von 12 auf 9 % und der Gebrauch von Methamphetamin von 12 auf 8 %.
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