Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Zahnmedizin
Morgen, am Dienstag, dem 31. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Zahnmedizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Jürgen Fedderwitz, Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Arme Kinder, kranke Kinder
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat vor kurzem die Ergebnisse ihrer (erstmals seit 1997 wieder durchgeführten) Schuleingangsuntersuchungen veröffentlicht. Das Fazit ist erschreckend:
Es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Gesundheit der Kinder und der sozialen Situation ihrer Eltern. So leiden die Kinder in Wohngebieten mit schlechteren sozialen Lagen häufiger an Übergewicht und Fettleibigkeit, Befindlichkeitsstörungen wie etwa Kopfschmerzen oder auch an Entwicklungsstörungen als andere. Zugleich nehmen diese Kinder seltener an Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen teil. (Die WELT)
Tja, die Sozial- und Gesundheitsreformen scheinen zu funktionieren...
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Mit Gingko gegen Multiple Sklerose
In einer Studie der Universität Oregon wurde festgestellt, dass ein standardisierter Gingko-Extrakt Patienten mit MS deutlich positiv beeinflusst - und zwar bei Reaktion, Aufmerksamkeit und der Fähigkeit zu planen und zu antizipieren. Zwei bis auf die Gabe von Gingko biloba absolut vergleichbare Patientengruppen unterschieden sich dabei in ihren neurologischen Fähigkeiten deutlich - etwa wie Menschen der Altersgruppe 30-39 gegenüber 20 Jahre älteren Personen.
Ähnlich positive Ergebnisse haben die Forscher bereits bei den kognitiven Funktionen von Alzheimer-Patienten erzielt.
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Diabetes, die 2.
Bei Typ-1-Diabetes löst offenbar das Hormon Insulin selbst den Angriff des Immunsystems auf die Bauchspeicheldrüse aus. Das berichten zwei Forscherteams im Wissenschaftsmagazin Nature.
Genauer, das Immunsystem von Typ-1-Diabetikern scheint aggressiv auf das eigenproduzierte Insulin zu reagieren, die Lymphozyten greifen bestimmte Eiweisse des Insulins an und zerstören es.
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Diabetes, die 1.
Heute in der WELT zu lesen:
Diabetiker haben ein drei- bis vierfach erhöhtes Risiko, an depressiven Störungen zu erkranken. Umgekehrt weisen Studien inzwischen auch auf die Rolle depressiver Erkrankungen als Risikofaktor für die Entwicklung eines Diabetes mellitus hin. Vor allem allein stehende, adipöse Raucherinnen unter 65 Jahren mit niedrigem Sozialstatus sind gefährdet.
Doch nur in etwa einem Drittel der Fälle wird die Depression bei Diabetikern erkannt und behandelt. Darauf weisen Forscher der Berliner Charité hin. Die Schwierigkeit der Diagnose bestehe vor allem darin, dass ein Teil der Depressions-Symptome auch Ausdruck des Diabetes mellitus selbst sein könne. Denn Müdigkeit, Antriebslosigkeit, verminderter Appetit oder sexuelle Funktionsstörungen können auch Folge einer schlechten Blutzuckereinstellung sein. Eine konsequente Behandlung der depressiven Störungen bei Diabetikern sei jedoch dringend erforderlich, so die Mediziner.
Fragen die sich mir stellen:
- könnte es sein dass der soziale Status / Armut /Alleinsein auch auf die Ernährung wirken? Es ist zweifelhaft dass allein der Status einer Person ihren Körper verändert.
- Warum betitelt das ein Journalist mit Depressive Diabetiker? Genauso gut hätte er titeln können: Weiblich, arm, ledig sucht Diabetes.
- Sind Diabetiker tatsächlich besonders gefährdet, fälschlich nicht als depressiv diagnostiziert zu werden? Die meisten gehen regelmässig zum Arzt und erfüllen mit einer chronischen, das Leben stark beeinträchtigenden Erkrankung eine der Grundvoraussetzungen für depressive Erkrankungen. Unter Nichtdiabetikern dürfte die Dunkelziffer ebenso hoch liegen - wenn nicht höher, da viele davon keinen regelmässigen Kontakt zum Arzt haben.
- Wie hoch ist die Zahl der vermutlich nicht diagnostizierten Diabetiker?
- Warum sind Frauen besonders gefährdet? Sind Frauen möglicherweise häufiger arm und allein? Wo sind die Studien zu Insulin / Östrogenen und dem weiblichen Hormonkreislauf / Depressionen?
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Meningitis breitet sich in Neu Delhi aus
In Neu Delhi wurden bis heute 174 Fälle einer Infektion mit einer ansteckenden Meningitis (Hirnhautenzündung) gemeldet, 15 Patienten sind bislang daran gestorben.Nach Aussage der örtlichen Gesundheitsbehörden handelt es sich um eine Meningokokken-Infektion, die problemlos auf die üblichen Antibiotika in hohen Dosierungen anspricht. Bakterielle Formen der Meningitis sind weitaus ansteckender und gefährlicher als virale Formen, können zu schweren Hirnschäden, Verlust des Gehörs oder auch dem Tod führen. Die Krankheit wird durch Tröpfcheninfektion weitergetragen und muss so schnell wie möglich behandelt werden.
Der Ausbruch ist der stärkste seit 20 Jahren. Beim letzten epidemischen Auftreten 1985 wurden 6000 Patienten infiziert und 800 Menschen starben. Warum diese Form der Meningitis, verursacht durch ein Bakterium vom Typ "Neisseria meningitis serotype A", in etwa 20-Jahres-Zyklen ausbricht, ist noch unklar. Sicher scheint dagegen, dass die Krankheit vor allem in sozial schwachen Gegenden verbreitet ist, so zitiert earthtimes.org Sheila Dikshit, Chief Minister of Delhi:
Auch in China gab es dieses Jahr bereits rund 260 offiziell bekannte Meningitis-Fälle mit 16 Toten.
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Der maschinenlesbare Patient
Angesichts der neuen Gesundheitskarte, die uns ins Haus steht, und auf der eine Vielzahl von Daten ihren Platz finden soll - schlimmer noch, auf deren Datenbestand auf einem Server eine Menge von Leuten vermutlich zugreifen wird, die das alles absolut gar nichts angeht - machen sich viele Menschen Gedanken um Datenschutz, und um den "gläsernen Patienten".
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Ultraschall gegen Schlaganfall
Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft: Ultraschall fördert Heilung nach Schlaganfall
Eine Kombinationstherapie aus Thrombolytika und Ultraschall kann ein Blutgerinnsel, einen so genannten Thrombus, bei einem Schlaganfall schneller auflösen, als Gerinnsel-auflösende Medikamente allein. Das belegen Ergebnisse einer Studie, die ein internationales Forscherteam in einer aktuellen Veröffentlichung im New England Journal of Medicine vorstellte. Schlaganfälle entstehen in der Regel als Folge eines Verschlusses einer Hirnarterie durch ein Blutgerinnsel. Die bisher einzige effektive Therapie besteht in einer medikamentösen Auflösung dieser Gerinnsel mittels so genannter "Thrombolytika". Bei der Beschallung der verschlossenen Arterie durch den Schädelknochen mit Ultraschall entsteht durch die Freisetzung von Energie im Thrombus möglicherweise eine Zertrümmerung. Hierdurch entsteht eine grössere Angriffsfläche für das Medikament, so dass der Gefässverschluss schneller wieder eröffnet wird. Die lebensnotwendige Hirndurchblutung im betroffenen Areal wird dadurch wieder hergestellt.
Voller Artikel und mehr Infos unter http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-43963.html
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Ein Hoch auf die Schulbildung - ausnahmsweise!
Tja, was soll man über die ersten Wochen bei einer Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung sagen. Die ersten Stunden waren vor allem von organisatorische Sachen geprägt. Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Wer sind unsere Lehrer? Was lernen wir? und so weiter und so fort.
Wie bereits erwähnt, sind unsere Lehrer durchgehend sehr nett. Alle sind kompetent in ihrer Arbeit und können auch abweichende Fragen (vom Stoff) sehr gut beantworten. Alle besitzen eine ordentliche Menge Humor und erzählen gern aus dem "Nähkästchen" was sie selber in ihrer aktiven Zeit als Krankenschwester erlebt haben, als sie selber einmal im Krankenhaus lagen, oder was sie bei Besuchen anderer Azubis gesehen haben. Man fühlt sich von Anfang an richtig in dieser Ausbildung (soweit man auch den Wunsch hat, diese Ausbildung zu machen).
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Lupinmehl triggert Erdnussallergiker
Menschen mit bekannter Erdnussallergie müssen nach neuesten Erkenntnissen auch bei Produkten aus Lupinen vorsichtig sein. Erdnussallergiker haben ein stark erhöhtes Risiko, auch gegen Lupinmehl allergisch zu sein. In Frankreich sind Produkte mit Lupinmehl der vierthäufigste Auslöser für schwere anaphylaktische Schocks, dennoch hat Lupinmehl noch nicht Eingang in die EU-Kennzeichnungspflicht für allergieauslösende Stoffe (sie umfasst derzeit zwölf potenziell allergische Ingredienzen, darunter: Gluten, Fisch, Schalentiere, Eier, Soja, Milch, Sellerie, Nüsse und deren Derivate) gefunden.
Mehr dazu im Ärzteblatt
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