Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Schizophrenie
Morgen, am Dienstag, dem 1. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Schizophrenie
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Moderation: Barbara Weber
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, October 31. 2005 at 07:46 in Alles nur im Kopf
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John E. Upledger - Auf den inneren Arzt hören
Dr. John E. Upledger, gelernter Chirurg, beschreibt in seinem Buch seinen Weg hin zu einer anderen Medizin. In den 70er Jahren entwickelte Upledger die Tradition der osteopathischen Behandlung weiter zu einem System, das heute als CranioSacral-Methode bekannt und eng mit Upledger verknüpft ist. Zwar waren die Konzepte der Kraniosakral-Therapie schon vor Upledger bekannt, er stellte aber den Zusammenhang her zwischen den Schwingungen der Duralmembran (die äußere Membran, die Gehirn und Nervenbahnen des Menschen umhüllt) und den Meningealmembranen, den Knochenstrukturen, an denen diese befestigt sind, dem Bindegewebe, der Zerebrospinalflüssigkeit und den damit verbundenen Strukturen.

John E. Upledger - Auf den inneren Arzt hören
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Posted by Ishtar on Saturday, October 29. 2005 at 00:18 in Alternativ Heilen
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Broccoli verringert das Lungenkrebsirisko - mit den richtigen Genen
Der regelmäßige Verzehr von Kreuzblütler-Gemüse wie Kohl oder Broccoli kann das Lungenkrebsrisiko um bis zu 72 Prozent senken - vorausgesetzt, man gehört zum richtigen genetischen Typus.
Die Studie, die in The Lancet erscheint, belegt eindrucksvoll etwas, das Patienten schon lange wissen - dass nämlich nicht alle Therapien bei allen Patienten gleichermaßen wirksam sind, dass Medikamente (und in diesem Sinne sind auch Gemüse Medikamente) bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Wirkungen entfalten. Diese Erkenntnis muß in manchen Medizinerköpfen erst noch ankommen, und insofern gebührt den Forschern schon dafür eine Anerkennung.
Der genaue Mechanismus beim Kohlgemüse hängt mit dem Isothiozyanat-Stoffwechsel zusammen.
Die Studie in The Lancet:
Brennan P et al. Effect of cruciferous vegetables on lung cancer in patients stratified by genetic status: a mendelian randomization approach. The Lancet. 2005; 366:1558-1560.
Die Studie, die in The Lancet erscheint, belegt eindrucksvoll etwas, das Patienten schon lange wissen - dass nämlich nicht alle Therapien bei allen Patienten gleichermaßen wirksam sind, dass Medikamente (und in diesem Sinne sind auch Gemüse Medikamente) bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Wirkungen entfalten. Diese Erkenntnis muß in manchen Medizinerköpfen erst noch ankommen, und insofern gebührt den Forschern schon dafür eine Anerkennung.
Der genaue Mechanismus beim Kohlgemüse hängt mit dem Isothiozyanat-Stoffwechsel zusammen.
Die Schutzfunktion der Isothiozyanate wird auch wesentlich durch die genetische Veranlagung der Patienten beeinflusst. So zeigte sich, dass jene Menschen, denen die Gene zum Abbau der chemischen Substanzen fehlten - das betraf 60 Prozent der Studienteilnehmer - einen deutlich höheren Schutz vor Lungenkrebs hatten, als Patienten mit diesen Genen. In dieser Untersuchung wurde erstmals ein Zusammenhang zwischen Isothiozyanat-Messungen und einem niedrigeren Krebsrisiko belegt. Andere Studien basierten bislang nur auf Ernährungsfragebögen, die aber keine Aussagen darüber zulassen, wieviel Isothiozyanat-Mengen im Körper vorhanden sind. (via netdoktor.at)
Die Studie in The Lancet:
Brennan P et al. Effect of cruciferous vegetables on lung cancer in patients stratified by genetic status: a mendelian randomization approach. The Lancet. 2005; 366:1558-1560.
England wird rauchfrei
Die britische Regierung hat ein Gesetz verabschiedet, nach dem ab 2007 an allen Arbeitsplätzen des Vereinigten Königreichs, einschließlich Restaurants und Pubs welche Essen verkaufen, nicht mehr geraucht werden darf. Einzige Ausnahme werden private Clubs und Pubs ohne Essen auf der Karte sein.
"This legislation is a huge step forward for public health and will help reduce deaths from cancer, heart disease and other smoking-related diseases." Patricia Hewitt, Health Sercertary, zitiert bei der BBC
Posted by Ishtar on Friday, October 28. 2005 at 08:07 in Aus aller Welt
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Jede Minute stirbt ein Kind an AIDS
Heute in verschiedenen Medien, darunter hier das Schweizer Fernsehen (SF-DRS):
Auch wir vom Medblog unterstützen die Kampagne der UNICEF:
Unite for Children.
Und wo wir gerade so schön bei Zahlen sind:
Jede Minute stirbt ein Kind unter 15 Jahren an Aids und ein weiteres steckt sich mit dem HI-Virus an. UNICEF und UNAIDS starteten deshalb die neue fünfjährige Anti-Aids-Kampagne "United for Children, United against Aids".
Die bisherige weltweite Kampagne gegen HIV/Aids vernachlässige ausgerechnet die jüngsten und hilflosesten Mitglieder der Gesellschaft, warnten das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und das UNO-Aidsbekämpfungsprogramm (UNAIDS).
Von den drei Millionen Aidstoten im Jahr 2004 war jeder sechste ein Kind. Aber nur fünf Prozent aller infizierten Kinder werden mit den lebenserhaltenden Mitteln behandelt.
Auch wir vom Medblog unterstützen die Kampagne der UNICEF:
Unite for Children.

Und wo wir gerade so schön bei Zahlen sind:
- Alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch an den Folgen der Nikotinsucht (laut WHO)
- Alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch an einem Mangel an sauberem Trinkwasser (Klaus Töpfer, 2004),
alle 8 Sekunden ein Kind an verunreinigtem Wasser. - Alle 4 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger.
- Jedes Jahr sterben in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara 4,7 Millionen Kinder.
Bonduelle: Vorbildlicher Service für Allergiker und Diabetiker
Als Nahrungsmittelallergiker oder Diabetiker kommt man entweder nicht um das frische Zubereiten von Nahrungsmitteln oder ausführliches Studium der 'Beipackzettel' von Fertignahrung herum - auf denen zu viele Hersteller am liebsten auch noch verstecken würden welche Zusätze sie noch so 'reingerührt' haben.
Bonduelle geht hier mit gutem Beispiel voran. Der Hersteller von Dosen-Gemüse und fertigen Salatmischungen verzichten nicht nur auf gentechnisch veränderte Sorten, sie bieten zusätzlich auf ihre Webseite Listen zum Download an, die Diabetiker über Produkte ohne Zuckerzusatz informieren, sowie Allergiker die nicht unbedenklichen Produkte ihres Sortiments auf einen Blick überschauen lässt. Die jeweils als bedenklich eingestuften Zusätze werden aufgelistet.
Vom Medblog gibts dafür einen Daumen hoch!
Bonduelle geht hier mit gutem Beispiel voran. Der Hersteller von Dosen-Gemüse und fertigen Salatmischungen verzichten nicht nur auf gentechnisch veränderte Sorten, sie bieten zusätzlich auf ihre Webseite Listen zum Download an, die Diabetiker über Produkte ohne Zuckerzusatz informieren, sowie Allergiker die nicht unbedenklichen Produkte ihres Sortiments auf einen Blick überschauen lässt. Die jeweils als bedenklich eingestuften Zusätze werden aufgelistet.
Vom Medblog gibts dafür einen Daumen hoch!
Posted by Mela on Wednesday, October 26. 2005 at 16:48 in Vermischtes
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188.000 ohne Krankenversicherung
Gestern wurde eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht, die sich mit den Nichtversicherten in Deutschland befaßt. Demnach hatten im Jahr 2003 188.000 Menschen in Deutschland keinen Versicherungsschutz - 1995 waren es noch 105.000 Personen. Das Ärzteblatt schreibt:
In der Tat dürfte die aktuelle Zahl noch sehr viel höher liegen, da die sogenannte Arbeitsmarktreform Hartz IV systematisch dafür gesorgt hat, dass bestimmte Gruppen zum 1.4. diesen Jahres plötzlich ohne Krankenversicherung dastanden (wir haben berichtet).
Besonders deutlich ist nach Angaben der Stiftung die Zahl der Erwerbstätigen ohne Krankenversicherung. Ihr Anteil an der Gruppe der Nichtversicherten liege mittlerweile bei über 40 Prozent. Darunter seien zahlreiche Selbstständige mit kleinem Einkommen. Schaut man auf die Ich-AGs und Hartz-IV-Empfänger, wäre es interessant die tatsächlichen Zahlen aus dem Jahr 2005 zu sehen.
In der Folge können es sich immer weniger Menschen erlauben krank zu sein und dabei vielleicht ihre ohnehin schon minderbezahlten Jobs zu verlieren, und anschließend Arztrechnungen von einem Einkommen finanzieren zu müssen, das bereits heute nicht mehr ausreicht. In den USA gibt es Menschen mit zwei Jobs und ohne Versicherung und manchmal sogar ohne festen Wohnsitz. Das nennt sich dann, glaube ich, mehr Flexibilität zeigen...
(u.a. beim Ärzteblatt nachzulesen)
Die tatsächliche Zahl dürfte nach Einschätzung der Wissenschaftler eher noch höher liegen, da beispielsweise Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung in der Statistik nur selten erfasst sind.
In der Tat dürfte die aktuelle Zahl noch sehr viel höher liegen, da die sogenannte Arbeitsmarktreform Hartz IV systematisch dafür gesorgt hat, dass bestimmte Gruppen zum 1.4. diesen Jahres plötzlich ohne Krankenversicherung dastanden (wir haben berichtet).
Besonders deutlich ist nach Angaben der Stiftung die Zahl der Erwerbstätigen ohne Krankenversicherung. Ihr Anteil an der Gruppe der Nichtversicherten liege mittlerweile bei über 40 Prozent. Darunter seien zahlreiche Selbstständige mit kleinem Einkommen. Schaut man auf die Ich-AGs und Hartz-IV-Empfänger, wäre es interessant die tatsächlichen Zahlen aus dem Jahr 2005 zu sehen.
In der Folge können es sich immer weniger Menschen erlauben krank zu sein und dabei vielleicht ihre ohnehin schon minderbezahlten Jobs zu verlieren, und anschließend Arztrechnungen von einem Einkommen finanzieren zu müssen, das bereits heute nicht mehr ausreicht. In den USA gibt es Menschen mit zwei Jobs und ohne Versicherung und manchmal sogar ohne festen Wohnsitz. Das nennt sich dann, glaube ich, mehr Flexibilität zeigen...
(u.a. beim Ärzteblatt nachzulesen)
Posted by Ishtar on Wednesday, October 26. 2005 at 08:01 in Gesundheitspolitik
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Mit Ginseng gegen die Erkältung
Forscher der Universität Alberta haben die Wirksamkeit von Ginseng gegen Erkältungen untersucht. Sie kamen zu dem Schluß, dass die regelmäßige Einnahme von Ginsengkapseln sowohl die Häufigkeit als auch die Schwere der Infekte reduziert. Des weiteren bestehen nach Meinung des Leiters der Studie gute Chancen, dass Ginseng ein gutes Mittel sei, um generell Atemwegsinfektionen zu behandeln. Die immunstimulierende Wirkung von Ginseng beruht auf der Aktivierung bestimmter körpereigener Eiweiße. Ginseng ist seit Jahrhunderten in der traditionellen asiatischen Medizin als allgemeines Stärkungsmittel in Verwendung.
Posted by Ishtar on Wednesday, October 26. 2005 at 07:50 in Alternativ Heilen
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Defined tags for this entry: Infektionen, Medikamente
McDonalds will Nährwerte auf Verpackungen angeben
Der Welt größte Systemgastronomie-Kette, McDonalds, hat angekündigt, bis Ende 2006 in 2/3 aller Restaurants weltweit die Nährwerte für die Gerichte auf der Verpackung anzugeben. Damit, und mit einem sprotiven Makeover von Werbefigur Ronald McDonald, will der Konzern vor allem Vorwürfen begegnen, ungesundes Essen zu liefern und seinen Kunden nicht die nötigen Informationen für 'healthy choices', also eine gesunde Auswahl ihrer Nahrung anzubieten. Bereits mit einer Erweiterung des Angebotes um Obst und Salate versucht McDonalds, sich ein gesunderes Image zu geben.
Die neuen Verpackungen werden zum Start der Olympischen Winterspiele 2006 vorgestellt werden.
Die neuen Verpackungen werden zum Start der Olympischen Winterspiele 2006 vorgestellt werden.
Posted by Ishtar on Wednesday, October 26. 2005 at 07:45 in Aus aller Welt
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Viagra als Herzmedikament
Viagra, das vor allem als Medikament zur Behandlung von Impotenz bekannt ist, könnte sich bald auch seinen Weg auf die Rezeptblöcke von Kardiologen erobern. Sildenafil, der Wirkstoff in Viagra, erweitert die Blutgefäße der Genitalien, um so den Blutzufluß zu erleichtern und eine Erektion stabil zu halten. Der gleiche Mechanismus hilft auch bei bestimmten Formen von Bluthochdruck.
Forscher der Johns Hopkins University haben festgestellt, dass Viagra die Funktion des Herzens (zum Positiven) verändern kann - es reduziert die Wirkung von Streßhormonen auf das Herz und behandelt und verhindert kardiologische Schäden bei Bluthochdruck. Im Tierversuch senkte es die (künstlich erhöhte) Herzschlagrate um bis zu 50 Prozent.
Auch Herzinfarkt-Folgen wie ein verhärteter Herzmuskel und Hypertrophie verbesserten sich bei Sildenafil-Gaben.
Mehr dazu z.B. bei Forbes.com
Forscher der Johns Hopkins University haben festgestellt, dass Viagra die Funktion des Herzens (zum Positiven) verändern kann - es reduziert die Wirkung von Streßhormonen auf das Herz und behandelt und verhindert kardiologische Schäden bei Bluthochdruck. Im Tierversuch senkte es die (künstlich erhöhte) Herzschlagrate um bis zu 50 Prozent.
Auch Herzinfarkt-Folgen wie ein verhärteter Herzmuskel und Hypertrophie verbesserten sich bei Sildenafil-Gaben.
Mehr dazu z.B. bei Forbes.com
Posted by Ishtar on Tuesday, October 25. 2005 at 10:33 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Kardiologie, Medikamente
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