Anti-AIDS-Gel geht in die Erprobungsphase
Bei einem südafrikanischen Nachrichtendienst ist zu lesen:
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
Manto gives anti-Aids gel green light.
Health Minister Manto Tshabalala-Msimang told delegates: "Microbicides represent empowerment for many women who need to protect themselves from the risk associated with unprotected sex."
Microbicides in development take the form of a gel, cream, sponge or ring that releases an active ingredient that can kill or deactivate HIV cells during sexual intercourse.
"The invention of an effective microbicide will ensure that the health of women in relation to sexually transmitted infections will no longer depend on their ability to negotiate safer sex and the balance of power in their relationship with men," Tshabalala-Msimang said.
Tshabalala-Msimang said several potential microbicides were being tested globally, with five out of six products in an advanced stage of being tested in South Africa and elsewhere.
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
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Posted by Ishtar on Friday, April 28. 2006 at 01:00 in Aus aller Welt
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Defined tags for this entry: Afrika, AIDS, Forschung, Frauen, Malaria, Medikamente, Pharmaindustrie, WHO
Radiotipp: DLF - Rebellion im Krankenzimmer
Morgen, am Freitag, dem 28. April, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Reihe Dossier um 19:15 Uhr das Feature:
Den vollen Infotext zur Sendung gibt es hier.
Rebellion im Krankenzimmer - Der Streit um die Wissenschaft in der Heilkunst
Den vollen Infotext zur Sendung gibt es hier.
Posted by Ishtar on Thursday, April 27. 2006 at 14:01 in Vermischtes
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Thema: Gender-Medizin
Gefunden bei "dieStandard":
Das zweite fixe Thema des informellen EU-Gesundheitsministerrats ist die Frauengesundheit. "Es gibt einfach männer- und frauenspezifische Bedürfnisse in Sachen Gesundheit. Es gibt Gesundheitsrisiken und Krankheiten, die ausschließlich bei Frauen auftreten oder bei Frauen häufiger vorkommen und anders oder schwerwiegender verlaufen als bei Männern. Auch die Inanspruchnahme von Gesundheitsangeboten, von Zugang und Nutzung, ist bei Frauen und Männern in vielen Aspekten verschieden", sagte dazu Rauch-Kallat.
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Posted by Ishtar on Tuesday, April 25. 2006 at 10:47 in Vermischtes
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Nahrungsmittelallergien
Morgen, am Dienstag, dem 25. April, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Priv.-Doz. Dr. Jörg Kleine-Tebbe, Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, April 24. 2006 at 09:29 in Vermischtes
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Britische Jugendliche sind zu fett
Mehr als ein Viertel der Kinder an weiterführenden Schulen in Großbritannien sind gesundheitsbedrohlich übergewichtig, meldet der Guardian unter Berufung auf eine nationale Gesundheitsstatistik. Der Anteil der fettleibigen Kinder hat sich damit binnen eines Jahrzehnts verdoppelt.
Gesundheitsexperten warnen, daß die Folgeerscheinungen massiven Übergewichts - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - schon bald diese Generation sehr viel früher und stärker treffen werden als die vorangegangenen.
Gesundheitsexperten warnen, daß die Folgeerscheinungen massiven Übergewichts - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - schon bald diese Generation sehr viel früher und stärker treffen werden als die vorangegangenen.
This is serious news, because obesity in adolescence is associated with the premature onset of Type 2 diabetes and cardiovascular diseases.
"It really augurs very badly for the future health of the population as these children move from adolescence to adulthood. We are in danger of raising a generation of people who have a shorter life expectancy than their parents."
He said that increased inactivity among children, such as not walking or cycling to school, coupled with more "energy dense foods" was fuelling the crisis. "Being obese at adolescence increases the cancer risk by 21% for girls and 14% for boys."
"In my youth, playing cricket and tennis were the norm. These have now been replaced by watching television and playing video games." -- Colin Waine, Chairman des National Obesity Forum
Posted by Ishtar on Saturday, April 22. 2006 at 07:52 in Aus aller Welt
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Eine Frage der Wahrnehmung
"Akupunktur wird Kassenleistung" - "Kassen zahlen Akupunktur-Behandlung" - "Akupunktur auf Krankenschein" und ähnlich lauten einige der Schlagzeilen zur aktuellen Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses der Krankenkassen und Ärzte. Doch schon beim Blick ein paar Zeilen weiter - so etwa bei der ZEIT - wird klar, dass hier etwas erst mal toll klingt, was sich auf den zweiten Blick als Verschlechterung entpuppt:
Hintergrund ist eine Langzeitstudie, die die Wirksamkeit von Akupunktur und Pseudoakupunkur untersucht hat.
Interessant. Wenn alle Therapiemethoden dermassen genau auf ihre Wirksamkeit hin untersucht würden und dann ggf. bei nachweislich schlechter Wirksamkeit aus dem Leistungskatalog genommen würden, wäre das Angebot von Therapieleistungen vermutlich weit übersichtlicher.
Bei der Tagesschau etwa ist zu lesen:
Die Siemens BKK hat eine Beschwerde beim Bundesgesundheitsministerium angekündigt.
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen in Zukunft die Kosten einer Akupunkturbehandlung nur noch bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen übernehmen. (Hervorhebung durch mich)
Hintergrund ist eine Langzeitstudie, die die Wirksamkeit von Akupunktur und Pseudoakupunkur untersucht hat.
Danach brachte die Akupunktur nur bei chronischen Schmerzen in Knie und Rücken bessere Therapieerfolge als die Standardtherapie, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses, Rainer Hess.
Interessant. Wenn alle Therapiemethoden dermassen genau auf ihre Wirksamkeit hin untersucht würden und dann ggf. bei nachweislich schlechter Wirksamkeit aus dem Leistungskatalog genommen würden, wäre das Angebot von Therapieleistungen vermutlich weit übersichtlicher.
Bei der Tagesschau etwa ist zu lesen:
Für die Behandlung von Kopfschmerzen wurde den Angaben zufolge zwischen beiden Akupunkturformen und der Standardtherapie kein Unterschied festgestellt.Anders gesagt, die nebenwirkungsfreie Akupunktur wird deswegen nicht bezahlt, weil sie genauso gut wie die nebenwirkungsbehaftete Behandlung mit Schmerzmitteln wirkt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Siemens BKK hat eine Beschwerde beim Bundesgesundheitsministerium angekündigt.
Posted by Ishtar on Friday, April 21. 2006 at 08:09 in Vermischtes
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Surftipp: Googledoc
Unter dem Namen "Googledoc" bewirbt der Blogging-Dienst Blogger.com derzeit ein Blog einer jungen Frau, die sowohl als Ärztin in den Google Headquarters arbeitet, als auch eine private Praxis betreibt.
Auf "Dr. Razavi's Good To Know Info" vermittelt Dr. Taraneh Razavi in loser Folge Wissenswertes aus der Welt der Medizin - von der medizinischen Reiseberatung über Höhenkrankheit und Ergonomie am Arbeitsplatz bis hin zu - ganz aktuell - sexuell übertragbaren Krankheiten.
Locker und dennoch informativ geschrieben, ist dieses englischsprachige Blog immer mal wieder einen Blick wert.
Auf "Dr. Razavi's Good To Know Info" vermittelt Dr. Taraneh Razavi in loser Folge Wissenswertes aus der Welt der Medizin - von der medizinischen Reiseberatung über Höhenkrankheit und Ergonomie am Arbeitsplatz bis hin zu - ganz aktuell - sexuell übertragbaren Krankheiten.
Locker und dennoch informativ geschrieben, ist dieses englischsprachige Blog immer mal wieder einen Blick wert.
Posted by Ishtar on Thursday, April 20. 2006 at 13:38 in Aus aller Welt
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Transfette erhöhen das Infarktrisiko
Transfette oder Transfettsäuren, auf Lebensmittelpackungen gern unter "Pflanzenfett, teilweise gehärtet" oder "Mono- und Diglyceride von..." zu finden, sind nach neuesten Erkenntnissen von Kardiologen einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schlechte Cholesterinwerte.
Das New England Journal of Medicine vermeldet in seiner aktuellen Ausgabe, dass nach einer neuen Studie der Verzehr von Transfetten die Wahrscheinlichkeit für eine Herzerkrankung um bis zu 23 Prozent ansteigen lässt, plötzlich und unerwartet auftretende Fälle von Herztod traten in der untersuchten Gruppe um 47 % häufiger auf und verdreifachten sich sogar, wenn man nur auf ganz bestimmte Transfette hin untersuchte.
Bereits ab 20-70 Kalorien aus Transfetten am Tag tritt eine Schädigung ein. Deswegen raten die Forscher dringlichst vom Verzehr von Transfetten, wie sie in den meisten fertigen Backwaren zu finden sind, ab.
In Dänemark wurden Transfette bereits ganz verboten, und offenbar geht das durchaus.
Voller Artikel bei medpagetoday: Trans Fats Judged Major Villain in Cardiovascular Disease
Mit der berechtigten Frage, warum die American Heart Association (AHA) auf ihrer Webseite mit Transfetten vollgepackte Lebensmittel nicht nur als sicher, sondern auch als "heart-healthy" promoted und wie sich das mit ihrem eigenen Kodex verträgt, befaßt sich der lesenswerte Artikel von Regina Wilshire bei Weight Of The Evidence (in Englisch).
Einen sehr informativen Beitrag zu Transfetten in Lebensmitteln und ihren gesundheitlichen Risiken hat auch der ORF in seiner Sektion 'Science' im Angebot: Transfette: Unterschätzte Krankmacher
Das New England Journal of Medicine vermeldet in seiner aktuellen Ausgabe, dass nach einer neuen Studie der Verzehr von Transfetten die Wahrscheinlichkeit für eine Herzerkrankung um bis zu 23 Prozent ansteigen lässt, plötzlich und unerwartet auftretende Fälle von Herztod traten in der untersuchten Gruppe um 47 % häufiger auf und verdreifachten sich sogar, wenn man nur auf ganz bestimmte Transfette hin untersuchte.
Bereits ab 20-70 Kalorien aus Transfetten am Tag tritt eine Schädigung ein. Deswegen raten die Forscher dringlichst vom Verzehr von Transfetten, wie sie in den meisten fertigen Backwaren zu finden sind, ab.
Thus complete or near-complete avoidance of industrially produced trans fats may be necessary to avoid adverse effects and would be prudent to minimize health risks. - zitiert nach medpagetoday.com
In Dänemark wurden Transfette bereits ganz verboten, und offenbar geht das durchaus.
Both government and industry representatives agree that the change did not affect the quality, cost, or availability of food, the researches reported. -- (Quelle wie oben)
Voller Artikel bei medpagetoday: Trans Fats Judged Major Villain in Cardiovascular Disease
Mit der berechtigten Frage, warum die American Heart Association (AHA) auf ihrer Webseite mit Transfetten vollgepackte Lebensmittel nicht nur als sicher, sondern auch als "heart-healthy" promoted und wie sich das mit ihrem eigenen Kodex verträgt, befaßt sich der lesenswerte Artikel von Regina Wilshire bei Weight Of The Evidence (in Englisch).
Einen sehr informativen Beitrag zu Transfetten in Lebensmitteln und ihren gesundheitlichen Risiken hat auch der ORF in seiner Sektion 'Science' im Angebot: Transfette: Unterschätzte Krankmacher
Posted by Ishtar on Wednesday, April 19. 2006 at 11:53 in Vermischtes
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Ein dicker Bauch ist schlecht für's Herz
Eine Meldung bei den Krankenkassen-News (u.a.)
Fett am Körper ist nirgendwo richtig schön - am Bauch ist es dazu noch gefährlich. In einer weltweiten Studie ermittelten Hausärzte an mehr als 177 000 Patienten den Bauchumfang sowie den Body-Mass-Index BMI. Menschen, die einen großen Bauchumfang hatten, waren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders gefährdet. Der BMI hingegen konnte keine Kategorisierung ergeben.
Bei Frauen ist ein Bauchumfang ab 88 Zentimetern bei Männern ab 102 Zentimetern gefährlich.
Krebs, Tote, Behinderungen und mangelhafte Ärzteausbildung
Wie der Titel schon verrät war der Einsatz auf der Gastroenterologie sehr bewegend. Leider nicht immer nur im positiven Sinne. Aber auch auf meiner neuen Station - der Transplantalogie - ist es sehr interessant. Es gibt enorm viel zu lernen, endlich wieder Zeit, um mit Patienten in Ruhe zu reden und einmal umfassende Pflege kennen zu lernen.
Aber kommen wir erst einmal zur Gastroenterologie. Sicherlich eine schwierige Station für viele Schüler aber auch Pflegekräfte. Dies liegt aber weniger an den komplizieren Erkrankungen sondern mehr an den Nebeneffekten. Wer mit Erbrochenem, Urin und Stuhlgang Schwierigkeiten hat, ist auf dieser Station sicherlich nicht auf Dauer glücklich.
Natürlich muss man in jedem Fachgebiet mit Ausscheidungen umgehen, aber sicherlich nicht in einem so intensiven Sinne. Viele Patienten kommen mit Symptomen wie Erbrechen nach dem Essen, was sich natürlich am Anfang auch auf der Station fortsetzt. Auch wenn die Patienten auf "Diät" gesetzt werden. Dazu kommen auch Patienten, denen nach einem Tumorentfernung im Enddarm (Rectum- oder Sigma-Ca) der Anus vernäht und ein künstlicher Darmausgang (Stoma) geschaffen wurde.
Aber kommen wir erst einmal zur Gastroenterologie. Sicherlich eine schwierige Station für viele Schüler aber auch Pflegekräfte. Dies liegt aber weniger an den komplizieren Erkrankungen sondern mehr an den Nebeneffekten. Wer mit Erbrochenem, Urin und Stuhlgang Schwierigkeiten hat, ist auf dieser Station sicherlich nicht auf Dauer glücklich.
Natürlich muss man in jedem Fachgebiet mit Ausscheidungen umgehen, aber sicherlich nicht in einem so intensiven Sinne. Viele Patienten kommen mit Symptomen wie Erbrechen nach dem Essen, was sich natürlich am Anfang auch auf der Station fortsetzt. Auch wenn die Patienten auf "Diät" gesetzt werden. Dazu kommen auch Patienten, denen nach einem Tumorentfernung im Enddarm (Rectum- oder Sigma-Ca) der Anus vernäht und ein künstlicher Darmausgang (Stoma) geschaffen wurde.
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Posted by shanice on Friday, April 14. 2006 at 14:26 in Schwester, Skalpell bitte!
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