Kliniken verschwenden Milliarden
Das AOK-Institut legt einen neuen Krankenhausreport vor. Danach wären bei den deutschen Kliniken Einsparungen von fast vier Milliarden Euro in der Verwaltung möglich. Hauptproblem ist der Mangel an Effizienz.
-- Quelle: DIE WELT, image: annia316
Im Kreuzfeuer der Kritik stehen besonders nicht privatisierte Kliniken, die oft eine zu schwerfällige Bürokratie haben, das meiste Geld werde "in den Verwaltungsetagen" sinnlos verbraten.
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Gesundheitskarte - Kosten und Nutzen
In bester Tradition staatlicher Software-Großprojekte wird hier sehenden Auges ein weiteres extrem kostenträchtiges Prestigeprojekt angegangen, dessen Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Risiken und absehbaren Problemen steht. Eine erste Sichtung der Daten deutet auf eine massive Kostenexplosion bei der Einführung der Gesundheitskarte und ein weiteres Technologie-Desaster hin. -- Quelle: Chaos Computer Club
Die Analyse liegt als PDF-Dokument vor unter http://www.ccc.de/updates/2006/gesundheitskartenfuckup.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ulla Schmidt...
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Migräne und Trexima
"Do you get a lot of migraines, Gil? You should ask your doctor for a prescription of sumatripton. works for me."- CSI, ep. 7x06: Burn Out
Gestern sah ich die oben genannte Folge CSI und machte mich neugierig auf die Suche nach Sumatripton. Sumatripton, oder bekannter unter seinem Markennamen Imitrex, manchmal auch als Sumatripan bezeichnet, wirkt am Serotoninrezeptor ähnlich wie auch Serotonin:
Imitrex mimics certain actions of serotonin, a naturally-occurring neurotransmitter that plays a role in several biological functions in the body, including some in the brain. Serotonin affects nerve cells by stimulating and interacting with various types of receptors, which in turn trigger certain responses in the cells.
Unlike other migraine medications, Imitrex selectively activates (as an agonist) the receptors that constrict blood vessels in the head, which are thought to be dilated and distended during a migraine attack. Because Imitrex is highly selective to a particular receptor (5-HT1), it is able to achieve increased therapeutic advantages. - Quelle: Glaxo Wellcome Pressemeldung
Nun ist Imitrex ein alter Hut für die meisten Migränepatienten, aber seit einiger Zeit macht eine Neuentwicklung bei Migränetabletten von sich reden: Trexima.
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Vitamin D, nicht C, gegen Grippe
Ebenso lange glauben wir, dass Vitamin C gut gegen Erkältungen und Grippeinfekte sein soll. Das ist umstritten, manche Studien suggerieren dass Vit. C wirkungslos ist, andere, dass Megadosen sehr wohl helfen.

picture: Mussels
Aber für die "echte" Grippe (Influenza) kommt nun eine Vitamin-Hoffnung aus ganz anderer Ecke.
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Schlaganfall-Reha in neuem Licht
Menschen, die nach einem Schlaganfall die gelähmte Seite mehr trainieren, sind erfolgreicher als Patienten mit einer "normalen" Reha.schreibt die WELT.
Hintergrund ist eine Untersuchung über CIMT (constraint-induced movement therapy), die gerade im Jounal of the American Medical Association (JAMA) erschienen ist.
Constraint Induced Mouvement Therapie (CIMT) ist eine in der Rehabilitation von erwachsenen Patienten mit Halbseitenlähmungen bereits mit gutem Erfolg angewandte und gut untersuchte Therapiemethode zur Rehabilitation der Armfunktion. Das Prinzip der Therapie besteht aus einer Ruhigstellung des nicht-betroffenen Armes durch eine Schiene (Constraint). Mit dieser Vorgehensweise wird die betroffene Seite herausgefordert, aktiv zu werden, und die Regenerations- und Reparationsvorgänge des Gehirns unterstützt, die auch als Neuroplastizität bezeichnet werden. -- Quelle: ETHZ
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Gehirntumore
Morgen, am Dienstag, dem 14. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Gehirntumore,
Operation und Nachsorge
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: PD Dr. med. Michael Sabel, Leiter des Bereichs Neuroonkologie, Klinik für Neurochirurgie, Universität Düsseldorf
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Hepatitis
Morgen, am Dienstag, dem 7. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Hepatitis
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Dr. med. Michael Manns, Direktor der Abt. Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie,Medizinische Hochschule Hannover
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Marktplatz - Zahnspangen
Morgen, am Donnerstag, dem 2. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema:
Fest, locker oder unsichtbar? - Zahnspangen für gesundes Kauen und strahlendes Lächeln
Am Mikrofon: Ursula Mense
Kaum ein Kindergesicht - so der subjektive Eindrück - kommt heute mehr ohne aus: Beim ersten Lächeln sieht man sie blitzen, die stählernen Bröckchen. Silberdraht verbindet die »Brackets« wie sie neudeutsch heißen, die fest montiert die Zähne in Form zwingen sollen. Für gesünderes Kauen und mehr Ästhetik - später einmal. Zunächst verheißen Zahnspangen wenig Attraktivität - und das über Jahre. Viele Kinder sind aber heutzutage ganz wild auf den Draht im Mund. Selten sind Kieferorthopäden dann anderer Ansicht. Wann braucht ein Kind oder auch ein Erwachsener eine Zahnspange? Welche ist die richtige, was kostet eine solche Behandlung und was zahlen die Kassen? Diese und andere Fragen rund um das Thema »Zahnspange« diskutiert Ursula Mense mit ihren Gästen im heutigen »Marktplatz«. Hörerfragen sind, wie immer, willkommen.
Hörertel.: 008 00.44644464
Hörerfax: 00800.44644465
marktplatz@dradio.de
Deutschlandfunk, 02.11.2006 10:10 Uhr
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