Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Morbus Bechterew
Morgen, am Dienstag, dem 30. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Morbus Bechterew
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Prof. Dr. med. Joachim Sieper, Leiter der Abteilung für Rheumatologie an der Charité, Berlin, und Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Schweinfurt
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Harnwegsinfektionen
Morgen, am Dienstag, dem 23. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Harnwegsinfektionen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Jan Fichtner, Chefarzt der Urologischen Klinik am Evangelischen Johanniter Klinikum Niederrhein, Oberhausen
Moderation: Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Alarmsituation Schlaganfall
Morgen, am Dienstag, dem 16. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde vor Ort: Alarmsituation Schlaganfall
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus der Stroke Unit des Kreiskrankenhauses Siegen
Moderation: Carsten Schroeder und Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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2007. die Gesundheitsreform und das Medblog
2007 wird sich einiges ändern, zu diesen uns ins Haus stehenden Änderungen gehört auch die Gesundheitsreform. Dachte ich zumindest mal. Dachten wir alle mal. Und in der Tat merken wir, dass sich etwas tut - an steigenden Beiträgen für ein Gesundheitssystem, das denen die es bezahlen immer weniger bereit ist zurückzugeben. Und ab 2009 sollte, wird, würde, könnte ein Gesundheitsfonds angeblich "erstmals Finanzströme im Gesundheitssystem transparent" machen - jedenfalls will man uns das so verkaufen.
Es wird dreist beschönigt und gelogen, was das Zeug hält (hat bei Hartz IV ja auch funktioniert) - da werden zum Beispiel bei der Berechnung der Ausgaben für die Gesundheitskarte, die alles regeln soll, Kosten in Höhe von 585 Millionen bei einer Kalkulation schlicht vergessen oder Kosten für das Austatten der Rettungsdienste einfach wegignoriert, und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. rechnet uns vor, dass zusätzliche Ausgaben von 15 Milliarden (!) Euro zu Kostensenkungen im Gesundheitswesen führen. Dabei wäre das alles ganz einfach gewesen, schon damals, als wir alle eine Krankenversicherungskarte ausgehändigt bekamen.
Deswegen mein ganz einfacher Reformvorschlag zum Jahr 2007: Alle Patienten müssen eine im Klartext formulierte Rechnung ihres Arztes gegenzeichnen und damit bestätigen dass sie die abgerechneten Leistungen auch tatsächlich erhalten haben, ehe der Arzt die Rechnung bei der Krankenkasse eintreiben kann. (Immerhin funkioniert das System bei privaten Krankenkassen ja auch, nur dass dort der Versicherte erst mal selbst die Rechnung begleichen darf.) Das hätte einige Folgen.
- Patienten sähen mit eigenen Augen was bestimmte Leistungen kosten, und welche Leistungen dem Gesundheitssystem etwas wert sind und welche nicht. Sie bekämen ein realistisches Gefühl dafür, was der schnelle Arztbesuch tatsächlich kostet.
- Ärzte müssten gegenüber ihren Patienten erklären (a) was sie tun (b) warum sie es tun (c) welchen angeblichen oder echten Nutzen der Patient davon hat.
- Krankenkassen müssten die Zeit die ein Arzt für den Patienten aufbringt, endlich höher bewerten als den Einsatz eines technischen Gerätes.
- Der Abrechnungspfuscherei wäre ein Riegel vorgeschoben. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute die sich nur ein Rezept beim Arzt abgeholt haben, ob für Verhütung oder eine Dauermedikation, laut Papierpfad auch noch eine gynäkologische Regeluntersuchung, ein Beratungsgespräch oder ein EKG oder ähnliches "erhalten" haben...
Aber natürlich kann man dem Patienten nicht zumuten mit so viel Wissen umzugehen, schließlich ist der Patient blöd und muß blöd gehalten werden.
Deswegen kriegen wir dann auch die Gesundheitskarte, weil: die macht ja alles besser. Am besten mit biometrischen Ausweisfunktionen, damit endlich dem bösen bösen das System mißbrauchenden Patienten auf die Finger gehauen werden kann, jawoll!
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