Kampf der Bürokratie (vor allem mit Papier)
gg Hehe, das reimt sich.
Nun, nach einer Ewigkeit schreibe ich mal wieder. Ich beginne erstmal mit dem, wo ich jetzt bin: Und zwar der Frauen-Poliklinik.
Die ersten vier Wochen waren gerade zu die Hölle. Nicht von den Kollegen her, sondern vom Stress. Wir hatten im Unterricht, zum Glück, genau das Thema Gynäkologie vorher durch genommen, so dass der Einstieg in die Thematik leicht fiel. Nur hat uns keiner darauf vorbereitet, was das für eine Bürokratie und Stress dort ist. Jede Akte bekommt mind. 6 Papiere, die dann wild durch die Gegend fliegen, ansatt das alles gleich in den Computer einzugeben.
Nun, nach einer Ewigkeit schreibe ich mal wieder. Ich beginne erstmal mit dem, wo ich jetzt bin: Und zwar der Frauen-Poliklinik.
Die ersten vier Wochen waren gerade zu die Hölle. Nicht von den Kollegen her, sondern vom Stress. Wir hatten im Unterricht, zum Glück, genau das Thema Gynäkologie vorher durch genommen, so dass der Einstieg in die Thematik leicht fiel. Nur hat uns keiner darauf vorbereitet, was das für eine Bürokratie und Stress dort ist. Jede Akte bekommt mind. 6 Papiere, die dann wild durch die Gegend fliegen, ansatt das alles gleich in den Computer einzugeben.
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Posted by shanice on Sunday, April 29. 2007 at 19:02 in Ausbildung, Schwester, Skalpell bitte!
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Sonnenschein senkt den Blutdruck
Der Sommer naht mit Riesenschritten und allerorten wird mal wieder vor den Schäden gewarnt, die man sich beim Sonnenbad zuziehen kann. Natürlich, wer es übertreibt und sich einen Sonnenbrand holt, tut der Gesundheit keinen Gefallen. Umgekehrt ist das Meiden der Sonne aus vielen Gründen aber ebenso unklug.
Patienten mit hohem Blutdruck etwa sollten sich zweimal überlegen, ob sie ihren Körper mit Diuretika und Betablockern stressen wollen. Bereits 2003 stellte ein Forscherteam der Boston University (um Prof. Dr. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik und eine der Weltkoryphäen in Sachen UV-Strahlung, Haut und Vitamin D) fest, dass eine sogenannte Helio- bzw. Phototherapie - im Fall der Testpersonen über sechs Wochen dreimal wöchentlich Bestrahlung mit UV-B auf einer Sonnenbank - exakt die gleiche blutdrucksenkende Wirkung hat wie handelsübliche Betablocker - aber keine ihrer Nebenwirkungen.
Veröffentlicht wurde die Studie bei The Lancet.
Auch über die Gesamtdauer der Untersuchung, 9 Monate lang, blieb der Bluthochdruck der mit UV-B behandelten Patienten gesünder und niedriger als bei der Kontrollgruppe.
Nach Holicks Ansicht genügt es schon, täglich einen Spaziergang von 15-20 Minuten mit moderater Sonnenexposition der Haut (Arme, Gesicht, Hände) zu machen, um in den Genuß der protektiven Wirkung der Sonne zu kommen, in südlichen Ländern mit stärkerer Sonneneinstrahlung entsprechend weniger.
Patienten mit hohem Blutdruck etwa sollten sich zweimal überlegen, ob sie ihren Körper mit Diuretika und Betablockern stressen wollen. Bereits 2003 stellte ein Forscherteam der Boston University (um Prof. Dr. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik und eine der Weltkoryphäen in Sachen UV-Strahlung, Haut und Vitamin D) fest, dass eine sogenannte Helio- bzw. Phototherapie - im Fall der Testpersonen über sechs Wochen dreimal wöchentlich Bestrahlung mit UV-B auf einer Sonnenbank - exakt die gleiche blutdrucksenkende Wirkung hat wie handelsübliche Betablocker - aber keine ihrer Nebenwirkungen.
Veröffentlicht wurde die Studie bei The Lancet.
Auch über die Gesamtdauer der Untersuchung, 9 Monate lang, blieb der Bluthochdruck der mit UV-B behandelten Patienten gesünder und niedriger als bei der Kontrollgruppe.
Nach Holicks Ansicht genügt es schon, täglich einen Spaziergang von 15-20 Minuten mit moderater Sonnenexposition der Haut (Arme, Gesicht, Hände) zu machen, um in den Genuß der protektiven Wirkung der Sonne zu kommen, in südlichen Ländern mit stärkerer Sonneneinstrahlung entsprechend weniger.
Posted by Ishtar on Friday, April 27. 2007 at 16:07 in Alternativ Heilen
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Spender wider Willen?
Rund 1000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland, obwohl sie mit einem Spenderorgan gerettet werden könnten. Tausende weitere warten darauf, dass beispielsweise eine neue Niere ihr Leben zumindest erleichtert. Um dem Mangel abzuhelfen, plädiert der Nationale Ethikrat für eine Neuregelung der Organspende.schreibt die sz-online.
Das Problem: bislang muss ein potenzieller Spender ausdrücklich zugestimmt haben dass ihm nach dem Tode Organe entnommen werden dürfen (Organspendeausweis).
Da das Verfahren bei Menschen ohne entsprechende Willenserklärung (der Mehrheit) viel zu aufwändig ist - so müssen ggf. erst die Angehörigen befragt werden und diese eine rechtsverbindliche Entscheidung treffen - schlägt der Ethikrat vor, dass in Zukunft Schweigen, also das Nichtabgeben eines Nichteinverständnisses, automatisch als Zustimmung gewertet werden soll. Mit anderen Worten, wer nicht deutlich zu Lebzeiten sagt (und diese Information auch am Körper trägt) dass er nicht als Organspender zur Verfügung steht, wird von vornherein als Quelle für Organe in Betracht gezogen.
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Posted by Ishtar on Thursday, April 26. 2007 at 06:44 in Gesundheitspolitik
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Milch - ein gesundes Getränk?
Anlässlich des 'Tags der Milch' den in der Schweiz der Interessenverband der Milchhersteller zu seinem 100jährigen Bestehen ausgerufen hat, gibt es im Kochtopf-Blog einen Event, der die Foodblog-Welt auffordert, ein Milchrezept zu bloggen und damit teilzunehmen.
Ich habe für Foodfreak einen Milchkaffee beigetragen und dabei einen Artikel für das Medblog angekündigt.
Über die politischen Implikationen (Milchproduktion ist in der Schweiz ein sehr spezielles Politikum, die Milch wird vom Staat massiv subventioniert und kostet etwa doppelt so viel wie in Deutschland, damit den lokalen Milchbauern das Überleben gesichert wird) will ich mich nicht auslassen, obwohl auch das sicher ein interessanter Aspekt wäre, aber Agrarsubventionen und ihr Sinn oder Unsinn sind nicht Thema im Medblog.
Umso interessanter ist die Frage, was Milch für unsere Gesundheit tun kann.
"Viel Milchprodukte" (wahlweise: viel fettarme Milchprodukte) soll homo sapiens zum Beispiel zu sich nehmen, um der Osteoporose vorzubeugen, denn es weiss doch jedes Kind, dass Milch viel Kalzium hat und damit den Knochen stärkt, richtig?
Ich habe für Foodfreak einen Milchkaffee beigetragen und dabei einen Artikel für das Medblog angekündigt.
Über die politischen Implikationen (Milchproduktion ist in der Schweiz ein sehr spezielles Politikum, die Milch wird vom Staat massiv subventioniert und kostet etwa doppelt so viel wie in Deutschland, damit den lokalen Milchbauern das Überleben gesichert wird) will ich mich nicht auslassen, obwohl auch das sicher ein interessanter Aspekt wäre, aber Agrarsubventionen und ihr Sinn oder Unsinn sind nicht Thema im Medblog.
Umso interessanter ist die Frage, was Milch für unsere Gesundheit tun kann.
"Viel Milchprodukte" (wahlweise: viel fettarme Milchprodukte) soll homo sapiens zum Beispiel zu sich nehmen, um der Osteoporose vorzubeugen, denn es weiss doch jedes Kind, dass Milch viel Kalzium hat und damit den Knochen stärkt, richtig?
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Posted by Ishtar on Saturday, April 21. 2007 at 11:10 in Vermischtes
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Lesetipp: Wundregeneration
In der Online-Ausgabe der ZEIT kann man unter dem Titel "Schwierige Wunden" einen umfangreichen Artikel zum Thema Wundheilung, -behandlung und -regeneration lesen.
Lesenswert! Auch, weil man selbst mal eine Wundbehandlung brauchen könnte ... und sich mit dem Wissen aus diesem Artikel von keinem Pflegedienst mehr ein X für ein U vormachen lässt.
Verband wechseln, lüften, trockenlegen – so behandelten die meisten Ärzte chronische Blessuren. Die Patienten litten oft jahrelang. Neuerdings gilt: Das Pflaster bleibt drauf.Und, vielleicht noch interessanter:
Dabei weiß man schon lange, wie Wunden am schnellsten heilen, und neue Hightechverbände machen die Behandlung besser und einfacher. Die Tücke liegt darin, dass sich allzu viele um die Wunden kümmern: Chirurgen und Gefäßspezialisten, Hautärzte und Internisten, Klinik- und Hausärzte und nicht zuletzt Pfleger. Da sind die Meinungen zahlreich, die Aufgaben oft nicht klar verteilt und Kompetenzen rasch empfindlich infrage gestellt. Abrechnungssystem und Zuweisungsstrategie machen die Sache zusätzlich kompliziert: Spezialisierte Wundzentren wie an der Hamburger Klinik könnten auch ambulante Patienten optimal versorgen, dürfen aber meist nicht. Hausärzte hingegen dürfen, doch ihr Budget reicht häufig nur für veraltete Methoden.Unter'm Strich bezahlen die Kassen (und damit wir) Milliarden Euro für eine schlechte (Wund-) Versorgung und deren Folgeschäden, dabei ginge es effizienter und mit sehr viel bessern Heilungsaussichten für den Patienten, wenn Wundversorgung in Deutschland in allen Fällen professionell und richtig, statt nach GOÄ gemacht würde. Wieder einmal wird offensichtlich, dass unser Gesundheitssystem an ganz anderen Dingen krankt als daran, dass Oma Kasuppke mal zum Arzt geht wenn sie einen Gesprächspartner braucht oder wir alle nicht bereit seien, aktiv was für unsere Gesundheit zu tun...
Lesenswert! Auch, weil man selbst mal eine Wundbehandlung brauchen könnte ... und sich mit dem Wissen aus diesem Artikel von keinem Pflegedienst mehr ein X für ein U vormachen lässt.
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